Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon rstockm » 12. Januar 2011, 10:55

Liest hier eigentlich jemand mit, der ca. 3 Jahre klassischen Klavierunterricht hatte? Ich hätte da mal ein paar Fragen...
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon jmk2705 » 12. Januar 2011, 13:00

Stell sie doch einfach und ich nehme sie heute abend mit zur Bandprobe und lege sie meinem Keyboarder vor, der hatte sowas.
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon rstockm » 12. Januar 2011, 16:39

Ok, also geht mir zunächst einmal um Frages des sogenannten Fingersatzes, also mit welchem Finger man welche Tasten anschlägt. Die Basis ist dabei ja der 5-Finger-Satz, bei dem jeder Finger einer Hand auf einer weißen Taste ruht und bei bedarf nach oben auch eine schwarze zugewiesen hat. Wenn nun Noten weiter rechts kommen, hat man zwei Möglichkeiten: entweder die ganze Hand umsetzen, oder aber den Daumen unter Zeige- und Mittelfinger durchführen und dort einen neuen 5-Finger-Satz etablieren - wichtig für flüssige Tonleitern, und so wird es auch im Pro-Keys Tutorial beschrieben.

In diesem wird aber nun zugleich der Eindruck erweckt, jede Tonart (C-Dur, F#-Moll etc.) hätte genau eine richtige Fingersatz- Anfangsposition von der aus dann alles andere mit Über- Untersatz abgeleitet wird. Das hat mich etwas verwirrt, daher jetzt die Frage: was sollte man sich angewöhnen:

a) eigener Fingersatz: man such sich für jedes Lied separat die Positionen raus die man für praktikabel hält. Damit kommt man vermutlich durchs Leben, aber vergisst diese speziellen Zuordnungen vermutlich auch schnell wieder, mit dem Effekt dass man das Lied nach einer Woche nicht mehr spielen kann (so geht es mir derzeit). Auch ein "nach Noten" spielen ist so praktisch nicht möglich.

b) man arbeitet mit einem konstanten Fingersatz für alle Tonarten, hat also etwa Daumen immer auf C liegen und arbeitet sich davon aus nach links und rechts mit Über- und Untergreifen. Das würde dazu führen, dass man mittelfristig jede Note sehr schnell blind greifen, da die Position der Hand/Finger immer konstant bleibt. Andererseits wird es im konkreten Spielen die Hölle, da in einigen Tonarten die Töne/Akkorde dann ständig zwischen den Lagen liegen und man sich Tot-rotiert.

c) man lernt für alle Tonarten den jeweils optimalen Fingersatz, schaut bei jedem Lied in welcher Tonart es gesetzt ist und wendet diesen an. Vorteil: man kann sich in überschabarer Zeit jedes Lied grifftechnisch effizient erschließen. Nachteil: ein Jahr lang spielt man nur Murks, bis man endlich alle Skalen und Tonleitern intus hat.

Fazit: das ist doch alles drei Murks :-(
Daher meine Frage: gibt es noch andere Varianten, von denen ich nichts weiß?

Vielen Dank.
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon Tjaden » 12. Januar 2011, 17:29

Die Frage ist berechtigt...
Ich hab bis jetzt mit immer meinen eigenen Fingersatz zusammengebaut, aber das scheint nicht effektiv zu sein...
Das geht bei dem Lied das man gerade übt gut und beim nächsten landet man wieder auf der Fresse xD


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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon jmk2705 » 12. Januar 2011, 20:49

Gunnar sagt: klassisch c)
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon wortkomplex » 12. Januar 2011, 20:56

rstockm hat geschrieben:c) man lernt für alle Tonarten den jeweils optimalen Fingersatz, schaut bei jedem Lied in welcher Tonart es gesetzt ist und wendet diesen an. Vorteil: man kann sich in überschabarer Zeit jedes Lied grifftechnisch effizient erschließen. Nachteil: ein Jahr lang spielt man nur Murks, bis man endlich alle Skalen und Tonleitern intus hat.


Ich kenne es so aus meinen gescheiterten Klavierunterricht-Versuchen. Der genannte Nachteil ging mir als Jugendliche so auf den Keks, dass ich ziemlich schnell geschmissen habe. Zuhause dann auch noch immer zusätzlich zu den Übungen Tonleitern erstellen und lernen. Wäh...
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon Tjaden » 12. Januar 2011, 21:02

Ok, und wie erlerne ich das wenn ich keine Zeit für Stunden habe?
Ich hab so das Gefühl, da gehört ganz ganz viel zu.... in welcher Tonart ist den Walk Of Life (Dire Starits) geschrieben???

Bauchgefühl E-Dur?

Wie bekomm ich den passenden Fingersatz? KeyPro Trainer? xD

Was ist eine Skale? Was hat diese mit den oberen beiden zu tun, wo bekomm ich die her?


Das ProKey macht mich noch fertig! :hm:

cdefgahc hab ich mal gelernt... Halbtonschritte gibt es und Ganztonschritte, Dur und Moll, # ist eine erhöhung um einen halbtonschritt und b ne Erniedrigung...

Hab ich was elementares vergessen? :headhammer:

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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon rstockm » 12. Januar 2011, 21:13

Hm - vielleicht doch noch etwas ausführlicher?
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon MSFett » 13. Januar 2011, 0:02

Tjaden hat geschrieben:Ok, und wie erlerne ich das wenn ich keine Zeit für Stunden habe?


Nunja, auch wenn ich nicht viel Erfahrung hab bisher was das Musizieren angeht, stelle ich jetzt schon fest, dass das Erlernen eines Instruments einfach zeitintensiv ist.
Ich spiele zwar Schlagzeug, und das erst seit letzen September mit Unterricht, aber Instrument ist Instrument.
Und so langsam komm ich an Übungen ran, die ich mir nicht mehr innerhalb 5-10 Minuten drauf schaffe.
Da ist fast tägliches Spielen angesagt, und wenn es nur mal 15 Minuten sind.
Und das bleibt glaube ich ein Leben lang so, oder man hört ganz auf.
Mein Kollege hat knapp 2 Jahre lang nicht gespielt, wegen Zeit-/Platzmangel.
Der muss sich jetzt auch erst mal wieder einiges draufschaffen bis das wieder so sitzt wie früher...
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon jmk2705 » 13. Januar 2011, 0:06

rstockm hat geschrieben:Hm - vielleicht doch noch etwas ausführlicher?

Morgen. Erst jetzt zu Hause und pc ist aus und iPhone zu nervig für ausführlich. N8
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Re: Gesucht: erfahrener Klavierspieler

Beitragvon Tjaden » 13. Januar 2011, 0:15

Mit Stunden meine ich eher Stunden in der Musikschule... Ich hatte mal angefragt bei einer hier in der nähe, die sind voll ausgebuch zu den 2 h die ich in ihren Öffnungszeiten hätte.. :/
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