Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

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Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon dr-pain82 » 9. April 2010, 15:43

Ursprüngliche Diskussion

Sefie hat geschrieben:
MSFett hat geschrieben:was bitte ist ein "amok-killer" und wie muss ich mir das vorstellen wenn er "Killerspiele machte" ?

Naja, ein Amok-Killer ist laut gängiger Definition (Duden) Jemand, der ungeplant als Kurzschlussreaktion rumrennt und Leute umnietet. So wie der Winnendenkerl halt. Trainiert jahrelang am PC seine Hemmungen ab, besorgt sich massig Schusswaffen, baut afaik noch ein paar Rohrbomben und DANN komm ihm einer Krumm und er meint zu sich so: "Hmm eigentlich wollte ich das alles nicht benutzen, aber du gehst mir so auf den Senkel und die Schule ist ja gleich nebenan... Ich geh da mal rein, sag 'Hello and goodbye' und bring alle um." und rennt los. So musses zumindest gewesen sein :headhammer:

Zum Thema "Killerspiele machen": Hat er nicht seine Schule als CS-Level gehabt? Afaik irgendwo von nem Mitschüler bekommen sogar? Da hat er doch laut Frontal21, Panorama & co mit dem Joystick geübt, wie man in den engen Fluren alte Damen (= Lehrerinnen) und kleine Kinder (= Schulmädchen) tötet und hinterher vergewaltigt - oder so ähnlich...

Jaja, diese Welt ist schon ein schöner Ort, wo jeder erzählen kann, was er will ohne sich von Tatsachen verwirren zu lassen.


Jaja die Gesellschaft, kann wieder nicht zwischen Korrelation (jeder Amokschüler spielt "Killerspiele") und Kausalität (man wird zum Amokschützen weil man "Killerspiele" zockt) unterscheiden. Danke Journallie, Danke Politik!

Und ja, auch ich habe damals im ersten Semester das Mathe-Gebäude als CS-Map erstellt, das hat echt Spaß gemacht. Trotzdem übe ich dort nicht, meine Profs und Mitstudis zu erschießen -_-

Leidiges Thema. Wer mag kann hier gerne aktuelle Links zum Thema einstellen.
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon K_Oz829 » 9. April 2010, 16:28

"40% Der Amokläufer spielen Killerspiele, 100% essen Brot!!"

Eine meiner Lieblings-VZ-Gruppen. Dass Killerspiele für Amokläufe verantwortlich gemacht werden hab ich schon immer als Sündenbock-Prinzip gesehen. Das erinnert mich an den allgemeinen 50er-Jahre-Standpunkt, dass Hitler der Massenmörder war und man selbst seine Hände in Unschuld gewaschen hat.
Du triffst den Nagel mMn voll auf den Kopf, Korrelation und Kausalität sind die treffenden Stichworte. Als Konsequenz werden in amerikanischen Schulen irgendwelche Metalldetektoren aufgestellt statt mal die wirkliche Wurzel des Übels zu behandeln, denn seien wir mal ehrlich: Wie hart muss jemand emotional runtergewirtschaftet und vom normalen gesellschaftlichen Leben abgespalten worden sein, um einen so gigantischen Hass gegen alles und jeden zu entwickeln? Beim Großteil dieser Fälle geh ich von zwei Faktoren aus, die in variabler Relation miteinander korrelieren: Einmal denjenigen, der sich eben in diese Killerspiele zurückzieht, und auf der anderen Seite diejenigen, die mit ihren Verhaltensweisen (schuldhaft oder nicht schuldhaft) dafür sorgen, dass jemand sich nicht zugehörig fühlt und zunehmend abgrenzt. Irgendeinen Grund muss es ja dafür geben, dass jemand die reale Welt bzw sich darin als minderwertig empfindet (und ich zieh hier ne klare Differenz zu meinem Posting bezüglich MMORPGlern, die sich ja bedingt noch konstruktiv mit nem anderen Selbstbild auseinandersetzen, hier ists nurnoch destruktiv).
Das als ne langwierige psychologische Entwicklung zu sehen, die ne ganz andere Basis als die Killerspiele hat, ist da mMn der richtige Ansatz und genau so sollte man in der Problemlösung dann letztendlich damit umgehen. Ne Sache, die eigentlich offensichtlich sein müsste, wird mit solchen Fällen in krasser Weise aufgezeigt: Unser Bildungssystem ist in Sachen psychologischer Stützung schlicht und einfach ungenügend (EDIT: Habt ihr euch mal Gedanken drum gemacht, warum sowas immer in Schulen passiert?). Was will man denn bitte erwarten, wenn im Bildungssystem, das nen wesentlichen Teil im zeitlichen Abschnitt der Charakterbildung einnimmt, durch quantitativ und qualitativ mangelnde seelische Stützung (ergo fehlender Schaffung einer Basis, auf der sich Jugendliche gesund entwickeln können) die Leute einfach sich selbst überlassen werden? In der Pubertät ist es eben so, dass man die eigene Unabhängigkeit entwickelt und Unabhängigkeit bedeutet Differenz. Ergo geht es darum, dazuzugehören oder nicht dazuzugehören und so entsteht Selbstbewusstsein bzw Außenseiterdasein. Ich denk mal jeder wird in seiner Schulklasse irgendwen gehabt haben, der schlicht und einfach von anderen als Außenseiter behandelt wurd, und je krasser dieses Außenseiterdasein bzw je krasser die Reaktion auf dieses als-Außenseiter-behandelt-werden ausfällt, umso wahrscheinlicher werden halt solche Entwicklungen. Dieses Problem mal anzugehen hätte ne ziemlich positive Auswirkung auf das ganze Thema, scheiß was auf Metalldetektoren...
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon GH-Junkie » 9. April 2010, 23:16

die typen die amok gelaufen sind, waren alle im schützenverein. das war die einzigste gemeinsamkeit die, die hatten.

auch der typ der die familie von seinem freund umgebracht hat

was mir sagt leute im schützenverein haben keine hemmungen mehr leute abzuballern. ego shooterspiele sind da noch was ganz anderes. hätte ich ja auch schon leute abballern müssen und millionen andere auch
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon MSFett » 10. April 2010, 11:18

GH-Junkie hat geschrieben:was mir sagt leute im schützenverein haben keine hemmungen mehr leute abzuballern.


das ist jetzt nicht dein ernst, oder?
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon GH-Junkie » 10. April 2010, 13:05

naja ich würde schon sagen, das die leute die hemmungen verlieren. ich könnte nie leute abballern nur weil ich ego-shooter spiele spiele.
ich würde nich mal ne richtige knarre anfassen.

sicher kann man das nicht verallgemeinern, da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. aber mit dem richtigen gewaltpotenzial in einigen leuten is die hemmschwälle sicher nicht so hoch.
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon dr-pain82 » 10. April 2010, 13:12

MSFett hat geschrieben:
GH-Junkie hat geschrieben:was mir sagt leute im schützenverein haben keine hemmungen mehr leute abzuballern.


das ist jetzt nicht dein ernst, oder?


Hossa, das wäre ganz bestimmt ein falscher Schluß. Wenn man naiv an die Sache rangeht könnte man sich eher vorstellen, dass man von der Ballerei als Spieler die Hemmungen verliert und durchs Schießen im Schützenverein die Technik im realen Leben erlernt. Wenn man dann noch in der Schule als Außenseiter da steht, von seinen Eltern und Freunden vernachlässigt wird, dann sind vielleicht die Voraussetzungen für einen Amoklauf gegeben. Trotzdem sind das alles Einzelfälle, die genau untersucht werden müssen. Reflexartiges Verbieten von Killerspielen oder Schützenvereinen ist keine Lösung und kommt wohl nur bei CDU-Wählern an, die gerne mit einfachen und schnellen Lösung bei der Hand sind.

Gruß, Stefan
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon Spawnilein » 10. April 2010, 13:36

dr-pain82 hat geschrieben: Reflexartiges Verbieten von Killerspielen oder Schützenvereinen ist keine Lösung und kommt wohl nur bei CDU-Wählern an, die gerne mit einfachen und schnellen Lösung bei der Hand sind.

Gruß, Stefan

Das seh ich aber als ähnliche gefährliche Aussage an als die Verallgemeinerung alle Leute in Schützenvereinen als Amokläufer hinzustellen.
Nur eine Kombination aus unzähligen verschiedenen äußeren Einflüssen treibt einen Menschen dazu, gesellschaftliche missachtete Taten zu vollbringen. Das muss nicht immer ein Amoklauf sein aber allein die Nichtbeachtung sozialer Strukturen stellt eine Gegenwehr dar, die beachtet werden sollten.
Dies ist oft ein erster Schritt in eine Richtung die zu einem außenseiter status führt.
Versteht mich nicht falsch, ich bin auch nicht derjenige der immer mit dem Strom schwimmt aber bestimmte Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens sollten einfach beachtet werden !
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon MSFett » 10. April 2010, 14:22

ich bin ehrlich gesagt grad angepisst dass wir diese diskussion in diesem forum führen müssen.
mich kotzt dieses them an, ich kann es nicht mehr hören.

ich selbst bin doppelt betroffen. ich spiele sogenannte killerspiele (allein das wort gehört schon verboten) und ich bin zudem aktives mitglied in einem schützenverein.

und JA schiessen IST ein sport, NEIN wir ballern nicht sinnlos in der gegend rum, NEIN wir schiessen NICHT auf Pappkameraden!

aufgrund der berichterstattung in den medien in den letzten paar jahren ist der schiesssport derzeit am aussterben, leider! jugendliche haben nicht den hauch einer chance von ihren eltern heutzutage das OK zu bekommen in einen schützenverein zu gehen.
dabei ist gerade der schiessport eine gute sache um jungen menschen disziplin und verantwortungsbewusstsein beizubringen.
den umgang mit einer waffe kann man an jedem hauptbahnhof lernen und gleichzeitig auch die waffe kaufen. da braucht es keine schützenvereine für!

das phänomen des amok laufens (auch ein bescheuerter ausdruck) ist, wie spawni schon sagt, ein gesellschaftliches problem! und daran sind weder gewaltdarstellung in medien noch schützenvereine dran schuld.

daran haben wir ALLE schuld!
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon K_Oz829 » 10. April 2010, 15:26

dr-pain82 hat geschrieben: Wenn man naiv an die Sache rangeht könnte man sich eher vorstellen, dass man von der Ballerei als Spieler die Hemmungen verliert und durchs Schießen im Schützenverein die Technik im realen Leben erlernt.


Naja, das ist ja der Grund, warum wir die ganze Debatte hier führen. Schafft Killerspiele und Schützenvereine ab, dann gibt es keinen mehr, der rumrennt und irgendwelche Leute erschießt. Das is doch voll an der Problematik vorbei und trotzdem leider ne gängige Ansicht, wenn man sich nur oberflächlich mit der Thematik auseinandersetzt.
Im übrigen kann ich mich MS nur anschließen. Wie schon am Anfang geschrieben ist da die gesellschaftliche/soziale Problematik anzugehen. Vor allem erinnert mich die oberflächliche Diskussion über das Thema aber daran, dass man Menschen, denen es scheiße geht (setz ich jetzt einfach mal voraus; niemand steht morgens auf, fragt sich, was er heute macht und entschließt sich dann, einfach mal alles über den Haufen zu schießen, was ihm über den Weg läuft), einfach liegen lässt, vor allem, weil ich ne Problemlösung für möglich halte, wenn man sich denn einfach mal vernünftig um die Situation kümmert und mal hinschaut. Und das kotzt mich ziemlich an.
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon dieterparker » 11. April 2010, 7:21

Die ganze Diskussion ist fürn Arsch... Ob ich nun Killerspiele oder Schützenvereine oder beides verbiete, ändert nichts daran, das jemand mit einer Vollmeise Leute umbringen will. Außerdem kann man sich auch problemlos illegal Waffen besorgen. Natürlich ist es schön, wenn man an der Waffe ausgebildet wird im Verein und sich schon mal einen Lageplan in Counterstrike machen kann...
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon E-Truem-Seeker » 12. April 2010, 15:07

dieterparker hat geschrieben:[...] Natürlich ist es schön, wenn man an der Waffe ausgebildet wird im Verein und sich schon mal einen Lageplan in Counterstrike machen kann...

Das ist aber der Haken an der Diskussion!

Wenn man von Gartenarbeit keinen Plan hat, wird man sich schwer tun, zum Beispiel mal den Rasen zu vertikutieren, um den Boden aufzulockern und neuen Rasen einzusähen. Und Blümchen! Die reichen einem dann doch auch im Laden, muss man die hinterm Haus auch noch stehen haben?

Ein Verbot setzt auf die Trägheit des Ungeübten, weil dann die Hemmschwelle viel höher ist. Das ist kein zu unterschätzender Faktor, sondern DER Grund.
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon bascheck » 16. April 2010, 22:12

Dieses Thema und die damit verbundenen Diskussionen findet man in jedem Forum wieder und jedesmal aufs Neue ist das Fazit des Ganzen: Wer "Killerspiele" zockt ist kein Killer.
Ich kann natürlich nur von mir und meinem kompletten Freundeskreis ausgehen ( das ist natürlich kein Stück ausschlaggebend :P ) aber verborgene Aggressionen und Tötungslaune machen sich bei keinem dieser Kandidaten bemerkbar. Ich Liste einfach mal meine Chronik auf....
1996 - Duke Nukem im MediaMarkt gekauft ( da war ich 11 haha )
1997 - Quake 1 in Händen gehalten und täglich gespielt
1998 - (ca. ;) ) Beta hastenichgesehn von Counterstrike angefangen zu spielen
2006 - Aufgehört Counterstrike zu spielen ( Manhunt 1 + 2, Redneck Rampage und alle weiteren Quaketeile sind nicht ausschlaggebend? :hm: )
2010 - Ich habe einen Arbeitsplatz, hab mich zum letzten Mal auf dem Schulhof geprügelt und Töte jetzt Noten auf dem Fernseher.... und keine Menschen!
Was soll man dazu noch sagen?
Auch wenn ich mit 11 Jahren bereits Tänzerinnen an der Stange auf dem Bildschirm und Schweine mit Waffen abgeballert und Bauern mit ner Schrotflinte ins jenseits befördert habe und und und... bin ich ein friedlicher und ausgeglichener Mensch... :rockdahouse:
Wollt ich jetzt mal so gesagt haben ^^

Fazit: Alles Quatsch was unsere lieben Politiker da so sagen!
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon Teemaino » 24. Mai 2010, 23:42

Kenn da nen guten Link. Lustig gemacht, aber inhaltlich, meiner Meinung nach; korrekt:

http://www.youtube.com/watch?v=Z8UyWK-j5eE
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon MSFett » 1. März 2011, 15:50

Killerspiele helfen Soldaten gegen Albträume


http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 99711.html

:headhammer:
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon Spawnilein » 3. März 2011, 14:38

Soll in ein paar Monaten auch ne HL2 Mod geben die sich "The School Shooter" oder so nennt.
Da muss man in 5 min soviele Zivilisten wie möglich töten bevor man sich selber ins jenseits verfrachtet.



Irgendwann hört der Spass auf, obs nun zynisch gemeint ist oder auch nicht ...
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon CheckNorris » 4. März 2011, 14:47

Sone Mod ist aber nix neues; mir fällt zwar nicht der Titel ein, aber solch ein pädagogisch wertvolles Spiel gibts schon
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon dr-pain82 » 4. März 2011, 14:51

In unseren ersten Semesterferien haben wir auch unser Mathehochhaus als Counterstrike-Level gemappt. Ich glaube, da ist man nicht allein ;-)
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon MSFett » 4. März 2011, 14:56

Zu C64-Zeiten gabs auch schon solche Spiele, irgendwas mit "Lehrermord", so ein selbstgebasteltes Game, wo man dann die Namen seiner Lehrer eingeben konnte und die dann platt machen durfte, mit dem Panzer oder so, kann mich nur noch schwach erinnern!
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon Sefie » 4. März 2011, 15:21

dr-pain82 hat geschrieben:In unseren ersten Semesterferien haben wir auch unser Mathehochhaus als Counterstrike-Level gemappt. Ich glaube, da ist man nicht allein ;-)

Stimmt, das ist recht weit verbreitet. Als Begründung lieferte die GameStar zu Zeiten von Winnenden & Co die Tatsache, dass bei CS und derartigen Spielen die Orientierung das A und O ist - und wo kennt man sich besser aus, als in dem Gebäude, dessen Flure man jeden Tag passiert? Ich würde mich noch heute im Schlaf in meiner Abi-Schule zurechtfinden, obwohl die recht konfus aufgebaut war.

Hmm... Das bringt mich auf ne Idee... Unser Geisteswissenschafts-Gebäude 2 der Uni Bremen als Level für UT oder so... Das wäre mal was. Mehr verwinkelte Gänge und Räume mit 2 oder mehr Ausgängen hab ich noch nirgends gesehen.
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Re: Killerspiele und deren gesellschaftlicher Zusammenhang

Beitragvon Teemaino » 4. März 2011, 15:57

Ich finde schon, dass die Schule, oder Uni zu mappen is schon etwas merkwürdig, besonders bei einem ,,Terror vs Anti-Terror'' Spiel, aber wenn ich mir mein Schulgelände als Map vorstellen würde, wäre es ziemlich Äppik :lol:

Ich hätte wirklich mal Bock meine Schule als Map zu machen, aber ich will garnicht wissen, was meine Mutter denkt, wenn sie das sieht xD
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