Rocksmith auf dem Notebook

Von 0 auf 100, Plastic auf Echtholz...

Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 24. Oktober 2012, 0:12

So, vorgestern ist meine PC-Version von Rocksmith eingetrudelt und musste natürlich sofort ausprobiert werden. Hier mal meine ersten Eindrücke:

Installation
Crash im ersten Anlauf, weil das Notebook nicht permanent online ist und Steam offline generell nicht funktioniert. Ok, steht auf der Verpackung "Internetverbindung zur Aktivierung erforderlich". Könnte man aber trotzdem schöner verpacken als in einen Absturz...

Also UMTS angeworfen und auf ein Neues:
- Steam installieren
- Steam updaten
- Steam Account anlegen
- Steam Account einloggen
- Spiel freischalten (Steam-Code fehlte in der Verpackung, hat Amazon aber via Mail hinterher geschickt) :ohno:
- Spiel installieren
- "Geschätzte Dauer: 1h 45m". WTF? :shock: Da sollen in der Tat 12GB auf die Platte geschaufelt werden. Hmm, vielleicht brauchen die Soundfiles viel Platz? Denkste, die kommen mit 400MB aus, sind nur ogg-files. Aber allein der Ordner "crowd" verbrät 3GB :ohno:
- Spiel aktualisieren (die UMTS-Karte glüht, mein verbleibendes Online-Volumen für diesen Monat rauscht in den Keller) :?
- blödsinnige Steam-Werbung wegklicken
- Spielstart! :)

Also irgendwie war das früher einfacher mit dem Spiele installieren... :opa:

Soundcheck
Kabel an Gitarre und Notebook angestöpselt, Kopfhörer in Audio out, los gehts.
Wird alles sofort auf Anhieb erkannt, trotzdem erstmal keine Rückmeldung im "Soundcheck". Hmm :birne:
Ok, Volume-Regler steht an meiner Strat meistens nur auf 7, also mal alles auf "englische Einstellung". Ah, jetzt kommt was an! Den Soundcheck schaffe ich aber nur mit Volume 10 und hartem Geschrabbel auf den Saiten. War das bei euch auch so? Oder ist die Ausgangsleistung meiner Strat niedriger als die anderer Gitarren? Hatte damit aber an Amp und Boss noch nie Probleme :nixweiss:
Komischerweise geht es im Spiel selbst dann auch alles sehr ordentlich, auch sanfte Anschläge einzelner Saiten werden korrekt erkannt. :)

Lästig ist allerdings die Latenz zwischen Anschlag und Sound. Sie ist nicht hoch, aber sie ist hörbar. Und das ist Mist. Für verträumtes Zupfen oder einzelne Töne in einem Solo noch zu verschmerzen kommt man bei Rock-Rhythmus- oder Metal-Geschrabbel permanent aus dem Takt. :(
Das verdirbt einem leider völlig die Freude an dem ansonsten sehr launigen Feature des freien Spielens am simulierten Amp samt den sauer erspielten Effekt-Geräten, die man bis ins letzte Detail konfigurieren kann.

Da werde ich gleich mal eine Runde mit den asio4all-Treibern experimentieren gehen. :modding:

Navigation
Wie hier schon kritisiert eine Klick-Orgie ohnegleichen, anscheinend auf die Bedienung mit Spiele-Controller und nervösem Daumen ausgelegt. Am Rechner pain in the ass.
Lästig auch, dass man bei der Navigation andauern wechseln muss zwischen Gitarre "Saite anschlagen zum Spielen", Maus und/oder Tastatur. Da fehlen mir dann ein bis zwei Hände um das flüssig zu gestalten... :?

Stimmen
Sicher, das ganze System beruht auf einer sauberen Erkennung der Frequenzen der gespielten Saiten und das klappt sehr, sehr gut! Chapeau! :D
Aber meine Strat ist extrem stimmstabil. Ich habe jetzt über zwei Tage vier Stunden lang gespielt ohne auch nur einmal eine einzige Saite nachstimmen zu müssen. Trotzdem fordert mich Rocksmith weiterhin alle zwei Minuten auf die Stimmung zu überprüfen. Adaptive Algorithmen geht anders... :ohno:

Technik-Sektion
Sehr schön gemachte Tutorials zu den relevanten Techniken des Gitarre-Spielens. Erst ein Erklärbär-Video vorweg, dann eine ganz einfache Übung um zu sehen ob man das Prinzip begriffen hat, dann kontinuierlich schwerer werdende Aufgaben, bei denen man sich von bronze über silber auf gold hocharbeiten kann. Klasse!
Blöd nur das ich auch bei der siebten Wiederholung einer Sektion und dem Versuch, endlich den Sprung von silber auf gold zu schaffen erstmal wieder das Einführungsvideo vorgespielt bekomme. :ohno:
Nachdem die Stimmung der Gitarre überprüft wurde versteht sich. :headhammer:

Spiel
Es macht sofort unglaublich Laune, sich Stück für Stück ein neues Lied zu erarbeiten. Die Steigerungsrate der Schwierigkeit scheint gut gewählt, bei mir ist jedenfalls nie Langeweile und nur selten Überforderung aufgekommen. Der Suchtfaktor "noch einmal, das muss noch besser gehen" ist extrem hoch und wenn dann nach ein paar Durchläufen die vollständigen Noten für den Stones-Klassiker gespielt werden ist das schon sehr cool! :guitar: :D

Was ich dabei problematisch finde: ich habe optisch keine klar definierte Trefferzone für einen Ton. Ich muss sie anspielen irgendwann nachdem das Klötzchen umgekippt ist und bevor es den senkrechten Gitarrenhals erreicht. Aber wo genau, zumal das je nach Geschwindigkeit des Highways auch noch zu variieren scheint :?:

Bin ich zu dämlich und übersehe was? Ist das für euch kein Problem? Mich stört das gerade wenn ich mit einem Lied neu anfange und die Noten noch nicht vollständig sind. Z.B. bei den Red Hot Chili Peppers ist dann einfach unklar, welche von den sieben Anschlägen der E-Saite man spielen soll wenn nur zwei rote Kästchen zu sehen sind. Den ersten und den siebten? Oder den ersten und den fünften? Oder doch den zweiten und den sechsten? :nixweiss:
Schwer zu erkennen, zumal auch die Rückmeldung, ob man einen Ton getroffen hat optisch eher dezent erfolgt.

Die Akustik hilft einem da dann leider auch nicht mehr weiter, weil man ja alle sieben hört!

Generell funktioniert daher das Timing wann ich etwas spiele nur akustisch einigermaßen zuverlässig, die Anzeige nutze ich nur für das was ich spielen soll.
Dabei sind natürlich dann zwei Punkte extrem lästig:
- die Audio-Latenz (siehe oben)
- die nicht änderbare Abmischung inklusive Original-Gitarre

Bei schnellem Geschrabbel wie den Red Hot Chilis resultiert aus der Überlagerung von original Gitarre und meinem eigenen Geklampfe dann einfach nur noch undefinierter Soundmatsch! :(

So unglaublich geil es ist, im Spiel einen echten (und dank Amp- und Effekt-Simulation auch gut klingenden) Ton zu dem zu hören was man gerade auf einer echten Gitarre spielt, so dämlich ist es leider auch das man die "fremde" Gitarre nicht ausschalten kann. :ohno:

Wer selber schon mal zusammen mit einem besseren Gitarristen ein paar Songs gespielt hat weiß, dass es einen riesigen Unterschied macht ob ich mich nur an den Lead-Gitarristen "anhänge" und ein bisschen was dazu spiele. Oder ob ich selber die Führung übernehmen muss und man jeden Fehler und jedes "Loch" gnadenlos hört.
Vor diesem Hintergrund ist die fehlende Abmischbarkeit der Tonspuren für ein Gitarrenlernspiel schlicht und ergreifend ein epic fail! :ohno:

Fazit
Sehr, sehr geiles Konzept mit hohem Suchtpotential und sicher guter Unterstützung beim Lernen "richtiger" Gitarre. Die Richtung ein echtes Instrument zu verwenden, abzugreifen was da wirklich gespielt wird und das realistisch und mit dem tatsächlichen Timing im Kontext eines Spieles wiederzugeben stimmt auf jeden Fall. :thumb:

Leider bei Rocksmith umgesetzt mit diversen handwerklichen Fehlern und Schlampereien.
rstockm würde sagen "no attention to details"! :ohno:

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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Ice Rac3r » 24. Oktober 2012, 1:35

ssuchi hat geschrieben:Crash im ersten Anlauf, weil das Notebook nicht permanent online ist und Steam offline generell nicht funktioniert. Ok, steht auf der Verpackung "Internetverbindung zur Aktivierung erforderlich". Könnte man aber trotzdem schöner verpacken als in einen Absturz...


Es gibt nen Offline Modus von Steam, in dem man alle Spiele, die für den Account aktiviert wurden auch offline spielen kann. Rechtsklick auf das Steam Symbol rechts unten in der Taskleiste...


Ansonsten vielen Dank für deine Eischätzung.
Die Grundbewertung (Spielprinzip klasse, aber bei den Details wurde gepatzt) scheint ja erstmal bei allen, von denen ich hier was gelesen habe, übereinstimmen.
Nur wie wichtig die Details dann sind, darüber könnt ihr euch dann streiten :) (bzw. hat es schon getan ;) )
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Andynamic » 24. Oktober 2012, 6:18

Ice Rac3r hat geschrieben:Nur wie wichtig die Details dann sind, darüber könnt ihr euch dann streiten


:popcorn:
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon dr-pain82 » 24. Oktober 2012, 6:28

Ice Rac3r hat geschrieben:Die Grundbewertung (Spielprinzip klasse, aber bei den Details wurde gepatzt) scheint ja erstmal bei allen, von denen ich hier was gelesen habe, übereinstimmen.

Das kommt dabei heraus, wenn man beim Entwickeln von Software keine ordentliche Qualitätssicherung hat. Ich kenne da einen gewissen (in meiner beruflichen Nische prägenden) Softwarehersteller, bei dem muss man immer auf das erste Service Pack / Patch warten, bis sich eine neue Version der Software überhaupt nutzen lässt. Hoffentlich ist Ubisoft wenigstens lernfähig und merzt die Fehler im zweiten Teil soweit aus, dass Rocksmith wirklich gut sein wird.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Mabelode » 24. Oktober 2012, 10:27

Hm, von der Latenz bemerke ich -auf der PS3 Version- sehr wenig. Eventuell bin ich da unempfindlich, keine Ahnung.
Die Trefferzone der Noten sehe ich als nicht zu kritisch an (kein Deal-Breaker), wobei ich da inzwischen eher nach Gefühl spiele. Besonders schwierig wird es, wenn auf unterschiedlichen Saiten Noten sehr dicht zusammen liegen und ich überlegen muss, welche Reihenfolge das sein soll. Durch die Kameraschwenks und die dadurch verursachten leicht schrägen, dynamischen Sichten auf die Noten ist es doch ein auswendig lernen und Muster erkennen. Bereitet vielleicht besser auf den Mastermode vor, keine Ahnung. Hier wurde jedenfalls genaue Spielbarkeit der Optik geopfert. Für mich wichtigster Vorteil gegenüber der Darstellung in RB3 (die genauer ist) bzw. Tabs ist, dass die Ankerposition der Greifhand angezeigt wird. Das hilft mir enorm und bietet einen Mehrwert, den ich aus anderen Notationen nicht lesen kann. Gerade beim Bass Spiel hat mich das weit nach vorne katapultiert. Ich brauche offensichtlich immer ewig zu entscheiden, ob ich umgreifen muss, oder nicht.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon MSFett » 24. Oktober 2012, 13:22

die Latenz könnte am Notebook liegen, je nach Soundkarte!
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon blondie » 24. Oktober 2012, 15:23

ja, da sollte dann ein asio4all-treiber helfen.

Wie bei mir mit BFD2, da war die originale Latenz der Soundkarte auch inakzeptabel.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 25. Oktober 2012, 2:43

blondie hat geschrieben:ja, da sollte dann ein asio4all-treiber helfen.

Leider scheint Rocksmith selbst generell kein ASIO zu unterstützen, daher hilft der asio4all-Treiber nicht weiter, den kann ich im Spiel nirgends anwählen. :ohno:

Im Gegensatz zu dem Kabel von Rocksmith, das sich mit Programmen wie Guitar Rig und Amplitube wohl durchaus mit dem asio4all-Treiber latenzfrei zum spielen und aufnehmen verwenden lässt.
Da weiß ich ja schon, woran ich die nächsten freien Abende basteln werde... :mrgreen:
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Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Sefie » 25. Oktober 2012, 20:07

Gut zu wissen. Dann werde ich von der pc Version die Finger lassen.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 26. Oktober 2012, 0:43

Ich habe heute noch mal weiter probiert, die Latenz scheint definitiv am Spiel zu liegen. :nixweiss:

Mir ist wieder eingefallen, dass ich ja schon ein sehr gutes ASIO-Gerät habe: das Boss ME-25, mit dem ich z.B. mit Audacity gleichzeitig einen Backing-Track abspielen und da drüber ein Solo aufnehmen kann, ohne Latenz. Der Versuch die Audioausgabe von Rocksmith auf das Boss zu legen hat aber keine Änderung gebracht. Mal abgesehen davon, das Rocksmith zickt weil es 48kHz will und das Boss mit 44kHz arbeitet war die Latenz dieselbe wie bei der Ausgabe über Kopfhörer am Notebook-Mainboard. :ohno:

Gegentest war dann ein AmpliTube3, das mit asio4all-Treiber den Input über das Rocksmith-Kabel entgegen genommen hat und ebenfalls wieder auf den Kopfhörer ausgegeben. Latenzfrei, bei einer Prozessorlast von maximal 25%!

Tuning am LatencyBuffer von Rocksmith war leider auch nur bedingt erfolgreich, der liess sich vom Defaultwert 4 auf 2 runter schrauben ohne eine deutliche Besserung zu bringen. Setzte ich ihn auf 1, dann gibt es Knackser und Aussetzer im Sound.

Ich geh jetzt noch mal an der Rocksmith.ini-Datei schrauben... :modding:
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Sefie » 29. Oktober 2012, 0:59

Kann mir gut vorstellen, dass du schon beim Eingang des Gitarren-Signals eine Latenz bekommst. Kannst du evtl die eingabe-Quelle vom RealTone-Kabel auf einen "normalen" Eingang der Soundkarte umdrehen?
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 30. Oktober 2012, 0:57

Sefie hat geschrieben:Kannst du evtl die eingabe-Quelle vom RealTone-Kabel auf einen "normalen" Eingang der Soundkarte umdrehen?

Äh, ich bin verwirrt. In Rocksmith kann ich keine Eingabe-Quelle auswählen oder einen Treiber, es wird immer das RealTone-Kabel verwendet, ohne Asio. Steckt das nicht am Rechner startet das Spiel nicht.

Oder meinst du was ganz anderes?
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Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Sefie » 30. Oktober 2012, 23:40

Nein, da hab ich dich wohl falsch verstanden. Ich dachte, du könntest nur den Ausgang nicht einstellen. Da hatte ich gehofft, dass man evtl das realtone-Kabel mit ner Gütern soundkarte obsolet machen könnte.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 31. Oktober 2012, 1:24

Sefie hat geschrieben:Nein, da hab ich dich wohl falsch verstanden. Ich dachte, du könntest nur den Ausgang nicht einstellen. Da hatte ich gehofft, dass man evtl das realtone-Kabel mit ner Gütern soundkarte obsolet machen könnte.

Das Kabel selbst ist denke ich auch nicht das Problem, da

ssuchi hat geschrieben:Gegentest war dann ein AmpliTube3, das mit asio4all-Treiber den Input über das Rocksmith-Kabel entgegen genommen hat und ebenfalls wieder auf den Kopfhörer ausgegeben. Latenzfrei, bei einer Prozessorlast von maximal 25%!

Ich fürchte das Problem ist schlicht und ergreifend, dass Ubisoft der PC-Version von Rocksmith keine ASIO-Unterstützung spendiert hat, siehe auch hier:
http://forums-de.ubi.com/showthread.php ... och-Forums

Für die dort im dritten Posting beschriebene Lösung ist meine Rechner-Hardware vermutlich nicht performant genug, bringt mich aber trotzdem auf eine Idee:
Mein nächster Versuch ist jetzt glaube ich ein Y-Kabel an die Klampfe zu hängen, an den einen Strang das Rocksmith-Kabel um das Spiel zu steuern, an den anderen das Boss um latenzfreien Gitarren-Sound zu bekommen und dann die Rocksmith-Soundausgabe mit Gitarrenlautsstärke auf null über USB auch an's Boss zu leiten um dort einen Kopfhörer anzustöpseln.
:birne:
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon ssuchi » 3. November 2012, 17:19

ssuchi hat geschrieben:Was ich dabei problematisch finde: ich habe optisch keine klar definierte Trefferzone für einen Ton. Ich muss sie anspielen irgendwann nachdem das Klötzchen umgekippt ist und bevor es den senkrechten Gitarrenhals erreicht. Aber wo genau, zumal das je nach Geschwindigkeit des Highways auch noch zu variieren scheint :?:

Bin ich zu dämlich und übersehe was? Ist das für euch kein Problem?


Mabelode hat geschrieben:Die Trefferzone der Noten sehe ich als nicht zu kritisch an (kein Deal-Breaker), wobei ich da inzwischen eher nach Gefühl spiele.


Hmm, ihr spielt alle mit der von Rocksmith vorgegeben Ausrichtung der Saiten mit tiefer E- und A-Saite oben in der Darstellung und hoher h- und e-Saite unten in der Darstellung?

Ich habe nämlich direkt am Anfang umgestellt auf die umgedrehte Darstellung, weil diese den Tabs in Notenbüchern und in GuitarPro entspricht und ich so nicht noch mal im Kopf drehen muss bzw. einfacher zwischen Rocksmith und GuitarPro wechseln kann.

Jetzt frage ich mich gerade, ob meine Probleme mit der Trefferzone eventuell an der umgedrehten Darstellung liegen? :birne:

Jedenfalls schlage ich bei umgedrehter Notation (wenn ich nach der Akustik spiele) die tiefe E-Saite ungefähr dann an, wenn die Note die hohe e-Saite visuell passiert, dann wird sie korrekt registriert (also da, wo bei normaler Notation auch die tiefe E-Saite wäre). Mit den hohen Saiten tue ich mich dagegen extrem schwer, da weiß ich nie wann ich die nun anschlagen muss.

Ich habe heute bestimmt ein Dutzend mal die Technik-Übung Slides gespielt. Zuerst in der umgedrehten Notation. Das hat auf den tiefen Saiten gut funktioniert, wenn ich sie entsprechend "vorher" angespielt habe. Auf den hohen Saiten habe ich aber praktisch nix getroffen, auch wenn ich mir sicher war den Slide bezüglich der Bünde korrekt gespielt zu haben. Ich bin nie über 42.000 Punkte hinausgekommen.
Dann habe ich mal die Notation umgedreht auf "Standard" und probiert. Erster Run: 96.000 Punkte. :shock:
Und ich habe einmal auf jeden Fall den falschen Bund gehabt!
Wieder zurück auf umgedrehte Notation: 45.000 Punkte. :?

Ich bin mir relativ sicher, dass Ubisoft die Anpassung der Darstellung bezüglich des Timings bei umgedrehter Notation genau falsch rum gemacht hat. Also nicht die Fußpunkte der Noten auf dem Highway fixiert und die Länge der "Stiele" und damit die Höhe der Noten umgedreht. Sondern die Position der Noten fixiert und nur die Länge der "Stiele" geändert (womit dann die Fußpunkte und damit die Trefferzone nicht mehr stimmen). :ohno:

Könnte das einer von euch bitte auch mal ausprobieren?

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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Sefie » 5. November 2012, 0:23

Und wenn sich das bestätigt sollte man im Stockmann'schen Sinne mal den Entwicklern schreiben...
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon Mabelode » 7. November 2012, 13:08

@suchi: Danke für den Seelentröster. Ich bin also nicht der einzige, der es nicht zu 100% schafft sich an die Darstellung in Rocksmith zu gewöhnen. Die Kameraführung ist wild, durch die schrägen Aufnahmen ist nicht immer auf einem Blick zu erkennen welcher Bund dran ist. Bei Liedern finde ich das schon fast hilfreich, da ich nur noch auf die Muster schaue und aus dem Gedächnis den Bund wähle und einfach spiele. Dadurch lerne ich die Lieder -denke ich- besser und spiele nicht nur per Reaktion. Bei den Arcadegames ist das aber supotimal. In Lieder hilft ein Blick auf die mit goldenen Bundstäbchen angezeigte Ankerposition der Hand.
EDIT: Whoupsie, sehe gerade das ich deinen Beitrag missverstanden habe. Ich dachte du meinst durch das Umdrehen wäre der Bund eindeutiger zu identifizieren. Bei der Standarddarstellung fällt mir die hohe e-Saite am einfachsten, bei der umgekehrten Darstellung ist es die tiefe E-Seite. Dadurch habe ich mich bei Ducks mit umgekehrter Darstellung enorm verbessert. Sorry fürs Offtopic.
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Re: Rocksmith auf dem Notebook

Beitragvon MAHULLA » 20. Oktober 2014, 22:50

Also, bei Saturn habe ich Rocksmith für 10 Euro gekauft. Die Steam-Version.
Ich besitze nicht das Slow-tone-Kabel. Dachte mir vielleicht geht es auch ohne.
Und schaut hier:



Der Crack funktioniert. Downloads von Songs funktionieren auch.

Dadurch, dass das Gitarrensighnal direkt analog von der Soundkarte gelesen wird,
habe ich eine geringe Latenz. Also ich frage mich beim 'Spielen habe ich jetzt Latenz oder nicht?. Der Signalweg über die Soundkarte geht schneller als die Umrechnung über USB-Port mit Slow-Tone-Kabel.

Mein System:

windows 7
dual 1,6
2 GB Ram
Grafik 1 GB

Zumindes bei der PC version ist das Realtonekabel verarsche und Geldmacherei.

Noch ein paar Tips.

Schaltet den Mirkrofoneingang auf deaktiviert.
Nutzt Line in.
Die Soundausgabe auf 16 bit runterschrauben.
Stellt die Auflösung runter.
Benutz ein Effektgerät. Nutzt nicht die
Gitarreneffekte von Rocksmith. Wählt also
über die F Tasten immer den Clean-verstärker an.

Und nun könnt ihr für 10 Euro ohne Slow-Tone-Kabel rocken.
Zuletzt geändert von Moses2991 am 20. Oktober 2014, 23:15, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Video eingebettet.
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