Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Von 0 auf 100, Plastic auf Echtholz...

Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 11. Oktober 2012, 18:20

Da sind wir aber in einem Widerspruch, denn genau das wird ja durch den (erhofften) Videospielcharakter hervorgehoben: Spaß durch Bewertung des Gitarrenspiels. Ich habe auch nichts dagegen, wenn freier gespielt werden darf - ganz im Gegenteil. Ich find es zum Beispiel löblich, dass RS nicht für zusätzlich gespielte Noten bestraft. Nur darf das Spiel dann nicht anmaßen, die Punkteverteilung oder gar HighScore Listen danach auszurichten. Oder sich als Guide zu verstehen.

Das technische Problem mit dem Auslesen und Verstimmungen ist eine Designentscheidung, Ubi hat auf die Auslesung von Real-Tone-Daten gesetzt - die Resultate waren von vornherein abschätzbar. Ist auch an sich verschmerzbar, nur muss das Spiel daran angepasst werden.

Wenn das Spiel zum Beispiel nicht wirklich erkennt, wo du deinen Slide beginnst und vo du absetzt, dann sollte das auch nicht mit Punkten honoriert werden, obwohl man es falsch machen kann. Bzw. dann sollte die Veranschaulichung auch gröber als "Empfehlung" gelten. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass sich so mancher Anfänger dank hoher Scores in RockSmith für nen guten Gitarristen hält, obwohl das Spiel es nicht wirklich einschätzen kann.

Schau mich an. Ich hab ne Technik die schreit zum Himmel, und einen Satz Rostfinger, die für manches zu langsam sind. Wenn ich Aufnahmen mache, muss ich immer alles 7 Mal einspielen, weil ich irgendwas verhunz. Und RS? Gibt mir schnell mal 100% Notengenauigkeit ^^ --> Im Leben nicht!!

Ich hab ganz und gar nichts gegen RockSmith. Es geht halt imho besser, egal ob man nun die Soundtechnik verbessert, oder das Spieldesign an die Umstände anpasst. Und ich würde auch nie behaupten, dass es leicht wäre, ein Videospiel mit echtem Gitarreneinsatz zu kreieren. Tatsächlich wären Keyboard-Trainer technisch deutlich leichter zu realisieren. MIDI rulez, wenn es um sowas geht. Aber dann muss sich RS imho auch mehr wie ein Guitar Hero geben.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon HolyMoses81 » 11. Oktober 2012, 19:14

karaokefreak hat geschrieben:... Ich find es zum Beispiel löblich, dass RS nicht für zusätzlich gespielte Noten bestraft. Nur darf das Spiel dann nicht anmaßen, die Punkteverteilung oder gar HighScore Listen danach auszurichten. Oder sich als Guide zu verstehen.


Sagt wer?
Seit wann tun denn Leaderboards dem Spielspaß Abbruch??
Es überzuckert doch ohnehin jeder dass der Score mehr oder minder eine Prozentzahl des gemeisterten Songs darstellt.
Umso mehr Sektionen du gemeistert hast und spielen kannst umso näher sind die 100K.
Ich hab noch keinen einzigen Song auf Highscores gespielt, orientiere mich aber sehr wohl dran, wenn ich ermitteln will wie gut ich denn den Song jetz schon kann.

karaokefreak hat geschrieben:Das technische Problem mit dem Auslesen und Verstimmungen ist eine Designentscheidung, Ubi hat auf die Auslesung von Real-Tone-Daten gesetzt - die Resultate waren von vornherein abschätzbar. Ist auch an sich verschmerzbar, nur muss das Spiel daran angepasst werden.

Kannst du mir erklären was genau Ubi da hätte "anpassen" sollen??


karaokefreak hat geschrieben:
Die Gefahr ist einfach zu groß, dass sich so mancher Anfänger dank hoher Scores in RockSmith für nen guten Gitarristen hält, obwohl das Spiel es nicht wirklich einschätzen kann.


Ja,... genau.... fettes LOL!
Ich hab auch schon tierische Angst davor, was los sein wird, wenn meine eigenen Kinder mal von ner Gitarrensoftware "zu viel Selbstvertrauen" vermittelt kriegen.
Nicht auszudenken welch Katastrophen durch derartiges Vertrauen in sich selbst ausgelöst werden können. :lol: :lol: :lol:
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 12. Oktober 2012, 2:11

Ach Moses, jetzt enttarnste dich aber schon a biserl als Troll. Muss ich dir das WIRKLICH noch erklären? Naaa guuut:

Zu viel Selbstvertrauen beim Thema Gitarrenspiel gibt es tatsächlich. Es gibt nen Unterschied zwischen spielen und gut spielen. RockSmith kann dir den nicht beibringen, sondern verwischt auch noch die Grenzen. Wer in RockSmith hohe Punkte bekommt, kann noch lange nicht auf der Bühne rocken, denn das Programm wertet einige Dinge nicht genau genug. Es lässt dich ja dank Vollplayback nicht einmal genau hören, was du fabriziert hast.

Ja,... genau.... fettes LOL!
Ich hab auch schon tierische Angst davor, was los sein wird, wenn meine eigenen Kinder mal von ner Gitarrensoftware "zu viel Selbstvertrauen" vermittelt kriegen.
Nicht auszudenken welch Katastrophen durch derartiges Vertrauen in sich selbst ausgelöst werden können.


Deine Kinder in Spe werden sich in Grund und Boden schämen, wenn sie sich nach RS auf die Bühne oder vor ein kleines Publikum trauen und alles unsauber spielen, ohne rechte Akzentuierung, mit vielen Nebengeräuschen, die ein lauter Verstärker gnadenlos hervorhebt usw. Erst recht, wenn sie ein F-Dur statt nem F-Moll 7 spielen, obwohl Rocksmith es doch als richtig gewertet hat ^^ Dann bin nämlich ich derjenige, der mit den anderen im Publikum das "fette LOL" fallen lässt. Und du weißt ja, wer zuletzt lacht, lacht am besten ;)

Ein Bekannter von mir spielt in einer ziemlich dunklen Metalcombo Gitarre (und singt) - seit über einem Jahrzehnt. Laut ihm gibt es nichts schwereres als sauber zu spielen, und in meinen wenigen Bühnenauftritten habe ich genau dieselbe Erfahrung gemacht. Unterschätz mal nicht, was beim Gitarrenspiel verlangt wird. Nicht nur spielen. Sauber spielen, präzise spielen, auf den Takt genau und ohne Nebengeräusche. Und natürlich mit den richtigen Noten, aber nicht mal das liest RS vollständig korrekt aus. Ach, wovon rede ich, RS kann dir ja nicht einmal das Stoppen eines Tons nahelegen, sondern lässt jeden einzelnen ausspielen. Da zitier ich gerne die Lehrerin meines Musik-Abis:
Pausen sind genauso wichtig wie gespielte Noten. Erst die Pausen eines Stücks definieren seinen rhythmischen Charakter!


Da gibt es SOOO VIEL, was man trotz gesteigerten Selbstvertrauens falsch machen kann, meine Güte ey, das nimmt kein Ende.

Willste mal n schönes Beispiel? Schau dir mal "Boys don't Cry" an. Im Refrain wird gespielt:
(:)Cis, Cis D, E
Cis, Cis D, E
E, E, FIs, Gis, A
E, D, Cis (:)

Das E spielen die Cure auf der Bühne anders als in RockSmith notiert. Statt die hohe e Saite leer zu spielen, spielen sie das E auf der H-Saite auf dem fünften Bund, weil es dort viel einfacher zu stoppen ist. RockSmith notiert die offene E-Saite, weil sie für Anfänger einfacher anzuschlagen ist und keinen sauberen Fingersatz verlangt. Dummerweise ist die offene E-Saite aber deutlich schwerer zu stoppen als der fünfte Bund auf der h-Saite. Wer also mit offener e-Saite spielt, wird Boys don't Cry nur schwerlich ordentlich akzentuiert bekommen - Viel Spaß beim nachträglichen Dämpfen.

Ich kenne meine Schwächen beim Gitarrenspiel. RockSMith dürfte mir NIEMALS in irgend einem Song 100% Notenpräzision geben, weil es schlichtweg nicht stimmt. Tut es aber. Permanent!. Na was ein Glück, dass ich meine Schwächen kenne, sonst hätt ich da wohl ein zu hohes Selbstvertrauen aufgrund einer falschen ANgabe in einem mäßig auslesenden Spiel. Nicht schwer zu kapieren, oder? Auch hier sind ANfänger insbesondere betroffen, denn die sind meist froh, wenn sie die Noten getroffen bekommen. Von sauberem Spiel kann da noch keine Rede sein.


Thema Leaderboards:
Leaderboards dürfen ja durchaus bestehen, nur darf RockSmith keine Techniken mit Punkten bewerten, die es nicht unterscheiden kann. Das ist der springende Punkt. Bei keinem anderen Spiel der Welt würde man sich sowas gefallen lassen. Stell dir vor, ein Prügelspiel ala Tekken würde jemanden wegen einer technischen Ungereimtheit besser bewerten als einen anderen - Wochenlange Shitstorms ahoi!


Thema "Was hätte anders gemacht werden können"

Ich hatte doch direkt unter diese Aussage ein gutes Beispiel gesetzt. Mensch, ...Ich zitier mich mal selbst:

karaokefreak hat geschrieben: Wenn das Spiel zum Beispiel nicht wirklich erkennt, wo du deinen Slide beginnst und vo du absetzt, dann sollte das auch nicht mit Punkten honoriert werden, obwohl man es falsch machen kann. Bzw. dann sollte die Veranschaulichung auch gröber als "Empfehlung" gelten. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass sich so mancher Anfänger dank hoher Scores in RockSmith für nen guten Gitarristen hält, obwohl das Spiel es nicht wirklich einschätzen kann.


Ubisoft hätte RockSmith komplett anders aufziehen können. Weg vom Pseudo-Trainer und angeblichen SPiel für alle Gitarristen, hin zum Arcade-Game, das mit einer Gitarre gesteuert wird. Mehr erreicht RockSmith faktisch jetzt schon nicht, nur tut es so als wäre es mehr und wird auch als was besseres propagiert. Genau dadurch ist es auch weder Fisch noch Fleisch ...und so unentschlossen. Mit diesem Kriterium aus dem Wege wäre auch die Wertung besser ausgefallen - durch den niedrigenren Anspruch an sich selbst. Also wenns nach mir ginge: Weg mit den propagierten Lernansprüchen, hin zum FunGame. Dass man dabei so oder so was lernt, steht ja außer Frage, nur ist das bei RockSmith kein gültiges Verkaufsargument. Und schon gar kein primäres.

Alles was nicht mit SIcherheit korrekt ausgelesen werden kann, sollte das Programm auch so ankündigen. Festmachen, dass viele Notationen nur Empfehlungen sind, damit auch der blutigste Anfänger versteht, dass es nur um eine Funsoftware geht und nicht um Daten, auf die er sich vermeintlich verlassen kann. Da hätte natürlich auch eine bessere Verpackung geholfen. Spritzigere Karriere, mehr Höhepunkte usw.

Schau dir mal Bandfuse an und die Videos dazu. BandFuse sieht einfach mal um welten seriöser und professioneller verwirklicht aus. Ob es am Ende so wird, ist ne andere Geschichte,
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon maci » 29. Oktober 2012, 11:27

wow..

Ehrlich.. ich glaub es gibt keinen Einzigen, der aufgrund eines Scores im RS sich auf eine Bühne stellt.. RS ist ein Spiel.. man kann damit durchaus Techniken trainieren.. Riffs üben.. aber ich denke das jeder der auch wirklich auf einer Gitarre spielen will neben RS auch über seinem AMP, vielleicht mit Backingtracks, Songs übt. Aufnehmen und selbst anhören und beurteilen.

Ob jetzt RS einen anderen Fingersatz vorgibt finde ich fast irrelevant.. WEIL auch der richtige Fingersatz als RICHTIG erkannt wird.. es zählt der TON und nicht welche Saite wo angeschlagen wird. Ich sehe RS als Spiel und Übungssoftware mit Backingtracks.. aber sicher nicht als Publikum und Zuhörer, dass mein Gitarrenspiel beurteilen kann..

Anscheinend stellst du hier andere Ansprüche an diese Software?
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 29. Oktober 2012, 17:45

Sorry, aber du schrammst hier total am Thema vorbei. Es geht nicht darum, ob irgendwer nach RockSmith auf die Bühne geht, es kommt darauf an, wieviel man damit lernen und wieviel man damit falsch lernen kann. Ob du das danach auf ner Bühne oder in ner Fußgängerzone oder zuhause anwendest ist völlig schnuppe. Schau doch mal, was sich für leute (auch ohne Rocksmith) auf die Fußgängerzone trauen, obwohl sie nix anständig können. Wahrscheinlich aus Verzeiflung , langweile oder einer Mischung aus beidem. Und wenn ich mir jetzt noch die halbherzigen Lehren von RockSMith dazudenke, dann Halleluja.

Es geht nur darum, dass RS sich als Lehrer ausgibt, es aber hinten und vorne nicht ist. Dass RockSmith die Hälfte dessen, was am Gitarrenspiel wichtig ist, einfach mal unterschlägt und dem Spieler überlässt, es völlig ohne Hinweise oder Anhaltspunkte selbst herauszufinden.

Auch habe ich nie gesagt, RS solle ein Publikum ersetzen oder sonstwas. Aber ein Spiel, das mir Punkte gibt, weil ich Technik XY benutze, sollte Technik XY auch richtig auslesen können, sonst sind die Punkte die ich dafür bekomme nämlich gar nicht als Bewertung zählbar, sondern eine reine Schätzung. Für eine Schätzung braucht niemand das Programm, da kannste auch Rock Band 3 ohne Score spielen (einfach ohne MIDI Adapter) und auf dein Gehör achten, da haste 10 x mehr von. Denn dann haste zwar keine Punktewertung, kannst aber HÖREN was du spielst, weil du ds Gitarrenplayback herunterdrehen kannst. Auch das funktioniert in Rocksmith nicht, weil das Playback so laut ist und die Gitarre nicht ausblendet.

Rocksmith ist kein Publikum (wieso auch, wie kimmste denn darauf?!?) ABer du kannst bei RS nicht einmal dein eigenes Publikum sein, weil du dein eigenes Gitarrenspiel kaum vom Playback trennen kannst. ALso verlässte dich auf die Punktebewertung und RS selbsternannt erhabene Technikauswertung , die aber fürn Popo ist, weil RS die Techniken nicht korrekt ausliest. DU kannst bescheißen bis du grün und blau wirst. Da ein Anfänger oft nicht einmal unterscheiden kann, ob er gerade bescheißt oder nicht, lernt er damit tonnenweise Blödsinn, den er im schlimmsten Fall mit stolzer Brust auf ne Bühne trägt.

Nun alles klar? :D

PS zum Fingersatz:
Ja, DU weißt, dass du einfach nur den richtigen Ton auf ner anderen Saite spielen musst. Du kennst deine Gitarre auch schon abseits von RS. Schön für dich. Nur wird das SPiel als Lehrer für Jedermann propagiert, also auch für leute, die es nicht wissen , die das Bundle mit Gitarrer kaufen und denken, sie könnten den Kram über RS lernen - und peng, bringste mal einer kompletten Schicht totalen Blödsinn bei. Das kann man nicht ignorieren oder unter den teppich kehren. Außerdem sage ich dir, ist dieser Umstand nicht so gewollt, sondern eine technische angelegenheit. Du kannst nämlich die A-Saite auch "stimmen" in dem du den fünften Bund auf der dicken e-Saite spielst. Das ist nicht gewollt,technisch gesehen geht es mit dem realtone kabel nur nicht anders. Im Falle von Boys don't cry ein glücklicher Zufall für die Entwickler.

Mal als Analogie: Nur weil Tekken-Profi XY die 49-er Kampfkombo kennt, darf Namco auch nicht davon ausgehen, dass die jeder ANfänger schon kann oder durch zugucken lernt. Auch Namco muss dafür sorge, dass ein Anfänger diese Kombo irgendwie korrekt lernen kann.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 30. Oktober 2012, 14:58

Hey Leute, zieht euch mal dieses Video rein - Ist das Review von Game One. Da kommen einige meiner Kritikpunkte ebenfalls vor - unter anderem der Fakt, das RS einem nur "die Hälfte" vermittelt.

http://www.gameone.de/blog/2012/10/maen ... -rocksmith

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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon Mabelode » 2. November 2012, 12:21

Hm, das Video ist nicht schlecht, aber auch eigentlich nicht zielführend. Wieder ein Video aus Sicht eines Gitarristen, der mal ein Spiel als Übungsumgebung testet. Die eigentliche Zielgruppe (von Plastik nach Tonholz) wird sogar im Video aktiv entmutigt! Vor allem da sich der Computerspielexperte nicht die Blöße geben will, es wirklich mal anzugehen. Sehr komisches Konzept.

Sehr schön finde ich, dass sich der Gitarrist offensichtlich wirklich ein Weilchen mit Rocksmith beschäftigt hat und für sich (und seine Präferenzen) feststellt, dass ihm Tabs & etc. leichter fallen. Aus lerntheorischer Sicht wäre ein anderes Ergebnis -meiner Meinung nach- auch nicht zu erwarten, da sein antrainiertes Übungssetup offensichtlich für ihn gut funktioniert und diese "Sicherheit des Funktionierens" lässt sich sicherlich nicht in ein paar Stunden über den Haufen werfen. Vor allem als Bandgitarrist, der eh' schon im eigenen Bandkontext funktionieren muss.

Das Gitarrenspiel-Erlernen IMMER einen Arsch voll Arbeit bedeutet und es nicht nur einen Weg gibt, ist klar. Ein wirklich interessierter Spieler wird das schon schnallen und entsprechend sein Spektrum (Übungsumgebung) erweitern, mit diesem Spiel kann er aber anfangen. (Der Hinweis zu den sehr kurzen, aber hilfreichen Tutorial im Video ist sehr gut. Ich bin der Meinung, dass die Benennung der Techniken das Wichtigste ist. Dann kann man Nachschlagen und mehr Infos bekommen.) Sehr erfreut war ich auch über die Aussagen zur ingame Amp-Simulation, da ich die im Spiel auch nicht so schlecht finde.
Ich bin inzwischen ein echter Fan des Spiels, auch wenn es noch Verbesserungspotential gibt.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 2. November 2012, 14:54

Stimmt schon, man merkt in dem Video, dass Gitarrist und Moderaor eine Diskrepanz zwischen (vermuteter) Ziegruppe und Tester aufrecht erhalten. DIe propagierte Zielgruppe sind aber ALLE Gitarristen und somit auch der Herr im Video... von daher, wirklich falsch ist die Testumgebung nicht. Sie ist definitiv nicht auf die "von Plastik zu Real" Schicht eingegrenzt, denn die wäre viel zu klein, um die Programmierung eines teuren Spiels zu legitimieren.

Wie schon gesagt, ich hab mir extra Anfänger für meinen Test eingeladen, und die hatten dieselben Probleme wie ein Fortgeschrittener, hatten damit nur noch heftiger zu kämpfen. Ich sage ja, das Gegenteil ist der Fall: Anfänger können dieses Spiel nur begrenzt selbst bewerten, weil sie nicht unterscheiden können, wo das Spiel Schwachsinn verzapft und wo nicht.

Das Einzige, was ich dem Gitarristen im Video ankreiden kann, ist dass ich aus seinen Aussagen einiges an Unsicherheit raushöre. Er mag sich rund 8 Stunden mit dem Programm beschäftigt haben, aber sich wirklich alles an Optionen angesehen hat er nicht ;)
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon HolyMoses81 » 2. November 2012, 17:20

karaokefreak hat geschrieben:...

Ich sage ja, das Gegenteil ist der Fall: Anfänger können dieses Spiel nur begrenzt selbst bewerten, weil sie nicht unterscheiden können, wo das Spiel Schwachsinn verzapft und wo nicht.

---


Sag mal, wann raffst du eigentlich endlich, dass JEDER, der das Spiel einlegt ein gewisses Maßan Spielspaß empfindet und innerlich meist auch automatisch bewertet.
Verlass endlich mal dein hohes Ross des fortgeschrittenen Gitarristen und hör auf Anfänger belächelnd für nicht oder minder bewertfähig zu erklären!!!
...kann doch wohl nicht wahr sein!
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon MSFett » 2. November 2012, 18:51

ich kenne Musiker, die mit unglaublichem Schwachsinn was die Technik betrifft hervorragend ihr Instrument beherrschen!

Trotzdem sollte sowas nicht vermittelt werden. Und ein Anfänger kann das in der Tat nicht bewerten, weil er es eben nicht besser weiss, da muss ich Karaoke recht geben!

Und das wiederum steht mit dem Spielspass in keiner Beziehung! ich denke ihr redet da aneinander vorbei!

:opa:
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 4. November 2012, 1:15

HolyMoses81 hat geschrieben:
karaokefreak hat geschrieben:...

Ich sage ja, das Gegenteil ist der Fall: Anfänger können dieses Spiel nur begrenzt selbst bewerten, weil sie nicht unterscheiden können, wo das Spiel Schwachsinn verzapft und wo nicht.

---


Sag mal, wann raffst du eigentlich endlich, dass JEDER, der das Spiel einlegt ein gewisses Maßan Spielspaß empfindet und innerlich meist auch automatisch bewertet.
Verlass endlich mal dein hohes Ross des fortgeschrittenen Gitarristen und hör auf Anfänger belächelnd für nicht oder minder bewertfähig zu erklären!!!
...kann doch wohl nicht wahr sein!


Spielspaß =/= Qualität des Produkts. Spielspaß ist nur ein Teil davon. Da es nicht um Guitar Hero geht, wo nur der reine Spielspaß zählt, ist Spielspaß alleine auch kein absolutes Bewertungskriterium. RockSmith stellt sich selbst als Gitarrentrainer da, also kanns auch nur mit Fokus auf diese AUsrichtung bewertet werden. Dass es zusätzlich Spaß macht, ist ein Vorteil. Maßgeblich ist aber der Lernerfolg. Da ein Anfänger einen Trainer nicht bewerten kann, erübrigt sich jede weitere Diskussion dazu.

Das hat nix mit hohem Ross zu tun. Das Spiel mag dir Spaß machen, das Produkt RockSmith erfüllt seine selbst auferlegte Aufgabe trotzdem nicht zufriedenstellend. Das SPiel würde in seinem AUfbau bestimmt auch SPaß machen, wenn es dir überhaupt nichts zur Gitarre beitragen , sondern nur Fantasienoten abspielen würde (siehe GH und RB). Das ist aber nicht das Ziel des SPiels, sondern die Vermittlung realen Gitarrenspiels, und da versagt RS an einigen Stellen.

EIn ernster Flugsimulator wird auch zu aller erst anhand seiner realen Bezüge bewertet - daraus ergibt sich dann der SPielspaß. Und den kann auch nur jemand bewerten, der sich schon mit Flugsims auskennt. Du würdest auf die Spielspaßwertung eines FluSi-Anfängers keinen Pfifferling geben, weil dem macht zu aller erst mal alles spaß, was irgendwie klappt, und wenns nur mit rumprobieren gelänge. Im Umkehrschlss kann dir auch kein Gitarrenanfänger das Potenzial von Rocksmith vermitteln - UND auch DIR würde RockSMith mehr Spaß machen, wenn RS seiner Aufgabe besser nachkäme.

Um es mal anders auszudrücken: EIn kleines Kind hat auch tierischen Spaß beim herumhämmern auf einem Klavier. Das macht das Balg aber noch lange nicht zu einem Pianisten. :mrgreen:

MSFett hat geschrieben:
Und das wiederum steht mit dem Spielspass in keiner Beziehung! ich denke ihr redet da aneinander vorbei!

:opa:


Auch wenns diplomatisch gemeint ist, muss ich widersprechen. Die Qualität des Produktes (sowohl gefühlt als auch faktisch) wirkt sich durchaus auf den SPielspaß aus, siehe oben. Kommt eben auf die Natur des Produkts an. Genau deswegen macht es ja Moses mehr Spaß als mir. Er weiß nicht um die Fehler (oder sie sind ihm Schuppe, weil er keinen ANspruch ans Gitarrenspiel hat - wer weiß... kann ich nicht beurteilen), also gibt er sich der Sache hin. Das Stichwort lautet differenzierte Wahrnehmung durch unterschiedlichen Wissensstand.

Ich meine das auch gar nicht abwertend oder so. ABer es hat seinen Grund, warum wer was bei SPielzeitschriften testet. In der Regel ist Kompetenz und Erfahrung das Kriterium, sogar noch vor sprachlichem / schreiberischem Können.
Zuletzt geändert von karaokefreak am 4. November 2012, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon Moses2991 » 4. November 2012, 4:29

Ich muss sagen, ich lese hier jetzt die ganze Zeit mit, und anfangs war "Eure Auseinandersetzung" vielleicht auch noch ganz lustig.

Aber könnten wir uns denn so langsam bitte mal einigen, dass Ihr hier jeweils auf einer Meinung beharrt und sicherlich auch nicht mehr zur einer gleichen Selbigen kommen werdet?

Ich denke, dass jeder seinen Standpunkt ausgiebig dargestellt hat - inwiefern zurecht oder zu unrecht möchte ich völligst dahingestellt lassen - und sich doch unter Umständen jeder selbst ein Bild machen sollte, sei es durch Testen, Kaufen, andere Reviews lesen/schauen oder was auch immer.
Denn ehrlich gesagt kommt hier nicht mehr allzu viel Produktives raus, und das ist bitte das, was im Vordergrund stehen sollte.


Wie gesagt, geschrieben sein müsste mittlerweile alles, wer will, soll sich selbst ein Bild machen, doch langsam macht mir dieser Thread das Spiel madig. Irgendwann ist dann auch mal gut
;)
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon HolyMoses81 » 4. November 2012, 17:26

MSFett hat geschrieben:Trotzdem sollte sowas nicht vermittelt werden. Und ein Anfänger kann das in der Tat nicht bewerten, weil er es eben nicht besser weiss, da muss ich Karaoke recht geben!

Hab nicht davon gesprochen, dass selbst ein Anfänger jedes technische Detail wird bewerten können.
Sehr wohl aber den Spielspaß, den selbiger mit dem Game haben kann. Und dazu brauchts kein vollständiges Wissen oder Verständnis aller im Spiel vorhandenen Techniken samt ihrer Macken.

Ich spiel bei Unnatural Selection nach wie vor keine gedämpften Noten in Refrain und Outro.
Ich beschränke mich mal drauf, dass die Chords/Noten richtig greife und die Riffs spielen kann.
Wenn ich das im Schlaf kann werd ich auch das Dämpfen zu meinem Spiel hinzufügen.

Aber bis es soweit is, bin ich dankbar, dass Rocksmith nicht irgend ne beckackte, spaßfreie, sterile Lernsoftware is, wie karaoke sie sicher besser bewertet hätte und mich ständig hoch und wieder runter stuft nur weil ich die Noten nicht gedämpft spiele, sondern dass ich gezielt meine eigene Reihenfolge beim Erlernen der verschieden Techniken wählen kann ohne dadurch vom Spiel ständig bestraft, ausgebremst und behindert zu werden, weil nur noch völlig toleranzlos nach Lehrbuch bewertet werde.


MSFett hat geschrieben:Ich denke ihr redet da aneinander vorbei!


Das war mir eigentlich bereits nach einigen wenigen Posts klar.
karaoke war derjenige, der immer meinte er müsse mir irgendwelche geistigen Kompetenzdefizite unterstellen.
Lest euch nur noch mal einige Anfangszeilen á la "Entweder verstehst du's nicht oder willst du's nicht verstehen..." der Posts durch.
Ich hab kein Problem wenn er meint, das Spiel is schlecht. Aber ich kann's einfach nicht ab, wenn einer meint, er müsse meine persönlichen Kompetenzen beurteilen.
Hatte mich dann ja auch bereits aus der Debatte zurückgezogen, aber karaoke dürft da - und ich denke ich hab mittlerweile einmal über ihn urteilen gut - irgend ne Art Trauma erlitten haben. Zumindest hab ich das "Seht mal da, gibt's nen Test und die sehen das auch so wie ich! Juppdiduuh!"-Posting so verstanden.

Wie gesagt, JEDER kann sich ne Meinung über alles bilden.
Dass der professionelle Reviewer bestimmte Leute oder Gruppen von Leuten für "nicht wertfähig" erklärt is schon irgendwie ironisch und auch irgendwie traurig.


So, ich hatte schon letztes Mal eigentlich keine Lust mehr hier noch was zu posten und sollte sich der kf nicht was ganz besonders dreistes ausdenken, denke ich kann ich diesen Thread auch wirklich ruhen lassen.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 5. November 2012, 4:49

Herrlich. Offenbart deine komplette Einstellung dieser Diskussion gegenüber. Möchte ich mal anmerken, dass ich dir nie irgendwas "aberkannt" habe. Aber die Aggressivität, mit der du meiner Argumentation entgegenstehst, wie du mit zum Teil hanebüchener Herleitung permanent versucht hast, mir Inkompetenz nachzuweisen (siehe Thema Kabelanschaffung, Wertung bei fehlenden Komponenten, Multiplayer-Anteil, Gewichtung meiner Argumente, Zielgruppe, Lernanspruch usw usw) spricht halt Bände... ganz zu schweigen davon, wie du mich nun versuchst als Aggressor darzustellen - wunderbarer Rollenwechsel aus dem Einmaleins des Trollens, Gratulation. Das Dumme für dich an der Sache: ich bin nicht gerade ein Duckmäuser. Musste mit rechnen, wennde so n Fass aufmachst. Ich kann genauso gut austeilen wie du , mein Lieber.

Aber was solls. Du ignorierst meine Argumente ja sowieso. Verstehst du nicht? Du kannst ja so viele gedämpfte Noten klar spielen wie du willst, aber wenn ich F-Moll statt vorgeschriebenem F-Dur spielen kann, ohne dass das Programm meckert, wenn Arpeggien zerfleddert und schlechte Technik belohnt wird, dann hat das Programm seinen Sinn in diesen Sektionen verfehlt und bringt Anfängern Schrott bei. Denn zwischen Moll und Dur gibts noch Graustufen wie "Finger nicht richtig aufgelegt", was Anfänger ganz genauso zu missratenen Schülern mutiert, die den ganzen Schmus irgendwann mit harter Arbeit nachholen müssen, wenn sie RS hinter sich lassen. Von schlechter Akzentuierung braucht man nicht mal anfangen, denn die ist dem Spiel eh schnuppe. Viele meckern, dass Rock Band 3 gewisse Techniken nicht unterstützt. Ich halte es für wesentlich schlimmer, Techniken falsch zu vermitteln bzw falsche Techniken nicht anzumahnen. Naja, Gitarrenlehrer freuen sich im Nachhinein über gesteigerte EInnahmen ;)


Zur Erinnerung:

Es geht hier nicht um "deine Meinung, meine Meinung".
Du warst derjenige, der meine 74%-Wertung (um die es nach wie vor geht) in Frage stellte, ich hab lange zeit sehr sachlich und zuvorkommend erklärt, wie ich darauf komme, und warum Spielspaß bei einem Gitarrentrainer nicht das einzige Kriterium sein kann.

Dass du persönlich Spaß an dem Spiel haben kannst und Programmfehler umgehst / ausbügelst / ignorierst ist schön und gut, aber du kannst das nicht von jedem erwarten. Weder das, noch kannst du die Ansprüche vonanderen Anfängern, Fortgeschrtittenen und Profis, die Rocksmith ebenfalls bedienen soll, ausblenden, weil du ja so viel Spaß mit dem Programm hast.

Ich hab dir permanent den Spielspaß zugestanden, darum kann es also nicht gehen. Ich habe auch nie bezweifelt, dass du den für dich geltenden Spielspaß einschätzen und dir eine persönliche Meinung bilden kannst. Nur ist Spaß eben nicht das maßgebliche kriterium im Fach-Review eines Gitarrentrainers, der im Pelz eines Videospiels daherkommt, wodurch du keine geeignete Person bist, um eine volle, ausgeglichene Rezension abzugeben. Immerhin geht es um das komplexe Thema "Gitarre lernen", was ja durchaus viele technische Aspekte hat. Und da stimmen mir auch andere Leute in diesem Forum zu, wie du siehst. Ein Anfänger kann den didaktischen Teil eines Gitarrentrainers nicht beurteilen - punktum.

MSFett hat geschrieben:Und ein Anfänger kann das in der Tat nicht bewerten, weil er es eben nicht besser weiss, da muss ich Karaoke recht geben!


Aber der böse böse karaokefreak meint es ja ganz übel mit dir, ist schon klar.... Ich halte es für recht kindisch, eine Diskussion zu verlieren und dann die beleidigte Leberwurst zu mimen, weil du der Argumentationskette nicht entrinnen kannst. Darum pochst du nun erneut auf deine Meinung, obwohl die nicht ion Frage gestellt wird. In Frage steht deine Kompetenz im Bezug auf eine umfassendes Gamona-Review für ein breites Publikum,(und nicht für dich alleine), weil es dir in deinem Gedankengang, wie du zur Kritik kamst, an Fachwissen fehlt. Es steht dir völlig frei, die Rezension (die ja mit einem Team entstanden ist und somit nicht meine alleinige Meinung darstellt) , nicht zu mögen, gar anderer Meinung zu sein. Wer sollte dir das verbieten. Aber wenn du mich in einem Forum deswegen anmachst, bekommste natürlich die direkte ANtwort.

Diese AUssage mag für dich beleidigend oder abwertend klingen, ist sie aber nicht - so ist halt das Leben. Ich respektiere dich aufgrund deines Könnens nicht weniger als Forenmitglied, als Mensch oder als Diskussionspartner. Nur in sachen Kompetenz gesteh ich dir deinen Gedankengang eben nicht zu, womit du irgendwie nicht klarkommst, obwohl du weißt (und anderweitig anführst) dass du Anfänger bist. Ich wär auch gern Schauspieler, bins aber nicht - sowas muss ich leuten überlassen, die Ahnung haben. Oder ich muss mir diese Ahnung aneignen.

Mensch, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder X-Beliebige ohne Fachwissen als Kompetenz dargestellt wird? Passiert das nicht schon oft genug im Netz? Würdest DU dir von einem Menschen, der keine Ahnung hat, einen Vergaser für's Auto empfehlen lassen, oder würdest du da jemanden fragen, der schon Erfahrung damit hat, das gar beruflich macht?

Muss man Unwissen und dadurch verzerrte Wertungen noch glorifizieren? Ganz ehrlich: Ich würde bei einem Review sogar noch mehr Wert auf einen Gitarristen legen, der mehr Ahnung hat als ich. Haben wir bei Gamona nur leider nicht, darum kommt eben der dran, der den Anforderungen am nächsten ist. Und ich habe mich immerhin bemüht, ein "Team" von Testern zusammenzustellen, das diverse Aspekte des SPiels beurteilt - auch die Anteile für Anfänger. SOmit spiegelt der Test nicht einmal meine alleinige Meinung wider, sondern die von mehreren Gitaristen mit unterschiedlichen Skills.

Und so kehren wir wieder zu den 74% der von dir mehrfach torpedierten Gamona-Wertung zurück, für die du mindestens drei Nebenschlachtfelder abseits des Themas eröffnet, und allesamt wegen schwacher Argumentation und Wissenslücken verloren hast, und - als Krönung - mich nun als bösen Buben darstellst . Herzlichen Dank!

Aber ich bin nicht nachtragend. Diskussionen sind oft hitzig. Hoffe, dass wir uns im sonstigen Forenbetrieb trotzdem respektvoll und zivilisiert weiter unterhalten können, ohne uns auf den Schlips zu treten. \w/

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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon maci » 6. November 2012, 17:03

Sorry, aber du schrammst hier total am Thema vorbei


.. und das Thema ist? Rocksmith.. abgesehen davon habe ich mich lediglich auf dein Posting darüber bezogen.. in dem du durchaus diese Behauptungen suggeriert hattest..

Apropos suggerieren.. wo wird von Hersteller behauptet das RS ein vollwertiger Ersatz eines Gitarrenlehrers ist? Ich habe danach gesucht.. ich konnte diese Behauptung nicht finden.. es wird nur behauptet man "kann" mit RS etwas lernen.. was sicherlich nicht gelogen ist.. und wenns auf Dauer nur Fingerfertigkeit ist. Das RS einen Gitarrenlehrer ersetzt wurde nur in ein paar Artikeln über RS behauptet.. allerdings viel öfter wurde festgestellt, dass es eben NICHT so ist.

Vielleicht wurden einfach deine Erwartungen nicht erfüllt?

Was meiner Ansicht nach eine Wertung ein wenig drückt ist die unübersichtliche Menüführung.. die unübersichtliche Songauswahl wenn mal einen abseits der Schiene spielen möchte.. und vielleicht auch das man vor JEDEM Song dieses Giterrenstimm-Intro kommt.. was bei längeren Spielen irgendwann echt nervt. Aber nicht dass RS kein vollwertiger Ersatz eine Gitarrenlehrers ist..

Ich, für mich, habe leider auch festgestellt, dass mich nur sehr wenige Songs die Standardmäßig dabei sind, wirklich mitreißen. Aber auch das ist nur eine Frage des Geschmacks.

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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon dr-pain82 » 6. November 2012, 17:32

maci hat geschrieben:Was meiner Ansicht nach eine Wertung ein wenig drückt ist die unübersichtliche Menüführung.. die unübersichtliche Songauswahl wenn mal einen abseits der Schiene spielen möchte.. und vielleicht auch das man vor JEDEM Song dieses Giterrenstimm-Intro kommt.. was bei längeren Spielen irgendwann echt nervt.

Da rollen sich bei mir schon wieder die Fußnägel hoch, ich hasse Spiele mit schlechter Benutzeroberfläche und viel Klick-Hier-Klick-Da... mal sehen, mein Kumpel lässt sich die PC-Version zu Weihnachten schenken, da werde ich mir selbst ein Bild machen können. Momentan füllt mich der RB3-Modus schon genug aus ;-)
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon ssuchi » 6. November 2012, 23:12

dr-pain82 hat geschrieben:mal sehen, mein Kumpel lässt sich die PC-Version zu Weihnachten schenken

Wenn dein Kumpel auch eine Konsole hat würde ich ihm von der PC-Version klar abraten.
Wenn er nicht einen Highend-Gamer-PC mit ausgezeichneter Audio-Hardware sein eigen nennt ärgert er sich auf jeden Fall mit der Latenz rum.
Und so richtig stabil läuft das Spiel auf dem PC nicht. Ich hatte zwar noch keinen Total-Absturz, aber häufiger schon mal ein nicht erkanntes Realtone-Kabel (ist auch gerne mal mitten im Spiel weg) und reichlich Audio-Gezicke. Unter anderem kann ich den Ton generell nicht auf meine eingebauten Notebook-Lautsprecher ausgeben, sondern nur auf Kopfhörer-Buchse oder Boss.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon dr-pain82 » 7. November 2012, 9:12

ssuchi hat geschrieben:
dr-pain82 hat geschrieben:mal sehen, mein Kumpel lässt sich die PC-Version zu Weihnachten schenken

Wenn dein Kumpel auch eine Konsole hat würde ich ihm von der PC-Version klar abraten.

Der ist noch Student und will sich keine Konsole leisten. Ich berichte ihm mal von deinen Erfahrungen. Aber ich denke er wird RS schon auf seinem Zock-PC laufen lassen.
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon karaokefreak » 9. November 2012, 15:34

maci hat geschrieben:
Apropos suggerieren.. wo wird von Hersteller behauptet das RS ein vollwertiger Ersatz eines Gitarrenlehrers ist? Ich habe danach gesucht.. ich konnte diese Behauptung nicht finden.. es wird nur behauptet man "kann" mit RS etwas lernen.. was sicherlich nicht gelogen ist.. und wenns auf Dauer nur Fingerfertigkeit ist. Das RS einen Gitarrenlehrer ersetzt wurde nur in ein paar Artikeln über RS behauptet.. allerdings viel öfter wurde festgestellt, dass es eben NICHT so ist.




Ehem. Nächstes Mal besser recherchieren, bitte.

hier ein Zitat von einem der RockSmith Fuzzis:


Nao Higo, leitender Produzent von RocksSmith hat geschrieben:Während der Entwicklung von Rocksmith war es uns als Team am wichtigsten, den Leuten auf revolutionäre Art und Weise das Gitarrespielen beizubringen.

Unser Ziel war es, das Ganze zugänglich, fesselnd und spaßig zu machen. Seit der Rocksmith-Veröffentlichung in Nordamerika vor einem Jahr konnte ich tatsächlich Leute dabei beobachten, wie sie dank de Spiel besser wurden und gelernt haben, komplette Lieder auf der Gitarre zu spielen. Alles nur mit dem Spiel. Es gibt kein besseres Gefühl als zu wissen, dass man an einem Spiel gearbeitet hat, das tatsächlich das Leben von Leuten verändert und es geschafft hat, ihnen etwas beizubringen. Wir sind der Meinung, dass Rocksmith mit diesen neuen Ergänzungen ein Komplettpaket geworden ist, um Gitarren und jetzt sogar Bass zu lernen

Quelle: http://blog.de.playstation.com/2012/09/ ... -die-lden/

Das ist kein PR-Fuzzi, der sich eine Begründung aus den Fingern zieht. Das ist der Produzent des Spiels. Und der ist sogar der Meinung, dass Rocksmith als "Komplettlösung" einen Lehrer ersetzt. Das Lernen ist kein "Nebeneffekt", sondern die Hauptambition des Spiels.

Denke mal, damit ist das Thema durch, oder?
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Re: Neues Spiel mit echter Gitarre: Rocksmith

Beitragvon HolyMoses81 » 9. November 2012, 16:44

Deine letzte Wall'o'Text hab ich mir ja gar nicht mehr angetan - angesichts deiner Argumentationsweise, die zwar immer recht hochgestochen klingt, aber auch immer igrendwie daneben is, is mir die Zeit, diese Tiraden zu lesen mittlerweile einfach zu schade.
Schon gar nicht, wenn du deine Postings mit dieser herablassenden "offenbart deine komlette Einstellung"-Scheiße beginnst (ja, bis dahin hatt ich's ja versucht)!

Ubrigens mir weismachen zu wollen, du kennst mich aufgrund von ein paar Postings hier im Thread is mehr oder minder genauso hirnlos unverschämt wie mir Sachen "abzuerkennen" (aber das machst du ja beides ohnehin nicht oder? lol)

Apropops "immer irgendwie daneben": Dafür spricht auch dein letzter Satz, denn die meisten sind mit dem Thema hier schon etwas länger durch und es geht eigentlich (zumindest auf dieser Seite des Threads) nur mehr darum, dem stets missverstand'nen karaokefreak nicht jeden ausm Hintern gezogenen "Fakt" als ebensolchen durchgehen zu lassen.

So, kann ich bspw auch nicht nachvollziehen, wie du das Zitat des "Rocksmith-Fuzzzis" gleichsetzen kannst mit: "Kauft Rocksmith, und ohne weiters investieren zu müssen, seid ihr dann im Nu Gitarrengötter!"
Solltest du das tatsächlich so verstanden haben (was ich nach wie vor ernsthaft bezweifle), dann tut's mir wirklich leid, denn angesichts eines solchen Naivlings, wie du dann einer wärst, wär ich dir sicher einfühlsamer entgegengetreten.
Aber ich geh eher davon aus, dass du dich mittlerweile so in deinem Reviewer-Stolz verletzt fühlst und dich so tief in der Sache verbohrt hast, dass du da nicht mehr ohne weiteres raus kannst.
However... I couldn't care less!


onTopic:
Hatte unlängst nen langjährigen Gitarristen bei mir zu Gast (ja, pain, der Basanos-Mann, den du verpennt hast ;) ).
Und da scheint karaoke's These mal tatsächlich stimmig zu sein:
Die Minigames wie beispielsweise Scale-Runner haben ihn zwar sofort in den Bann gezogen und er war kaum wegzukriegen, aber mit den herkömmlichen Songs wurd er nicht so recht warm (und dennoch war er eigentlich immer noch schwer vom Game wegzukriegen).
Grafische Umsetzung, die "Kamerafahrten", Notationsprinzip,... er spielte die Sachen natürlich immer noch sehr anständig, aber es gab immer wieder mal Aussetzer aufgrund Unverständnisses.

Aber sei's drum: Rocksmith will ja auch Anfängern Gitarrespielen BEIBRINGEN und nicht Profigitarristen ne Software zur Verfügung stellen, die prüft, ob sie IMMER NOCH SPIELEN KÖNNEN! :D
Zuletzt geändert von HolyMoses81 am 9. November 2012, 17:23, insgesamt 3-mal geändert.
GH 2 : 1000/1000
GH 3 : 1000/1000
GH 5 : 1000/1000
GH:A : 1000/1000
GH:M : 1000/1000
RB2 : 1000/1000
RB3 : 1135/1250 (...and counting ;) )

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